Tiefgrünes, leuchtendes Pesto, das nach frischem Basilikum, knackigen Pinienkernen und gereiftem Parmigiano duftet – selbstgemachtes Pesto hat mit dem aus dem Glas wenig gemeinsam. In Genua, der Heimat des Originals, wird es traditionell im Mörser gestoßen, nicht im Mixer. Das mag etwas altmodisch wirken, ist aber der Grund, warum echtes Pesto alla Genovese seine leuchtende Farbe behält und nicht bitter wird. Mit nur sieben Zutaten und 15 Minuten Aufwand machst du eine Sauce, die jedem Pesto aus dem Supermarkt überlegen ist.
Zutaten
Zubereitung

Tipps
- Wer keinen Mörser hat, nimmt einen Zerkleinerer oder Stabmixer in kurzen Impulsen. Niemals lange laufen lassen – die Hitze oxidiert das Basilikum und es wird bitter und braun.
- Pinienkerne kurz anrösten ist Pflicht. Ungeröstet schmecken sie schal, geröstet bringen sie das typische nussige Aroma.
- Parmigiano UND Pecorino – die Mischung der zwei Käse ist klassisch genovesisch. Nur Parmesan funktioniert auch, schmeckt aber weniger komplex.
Variationen
Nährwerte
FAQ
Warum wird mein Pesto braun?
Das passiert, wenn das Basilikum in der Hitze des Mixers oxidiert. Im Mörser bleibt es leuchtend grün, im Mixer nur, wenn er kurz und in Impulsen läuft. Auch zu viel Knoblauch oder altes Basilikum können verfärben.
Welcher Basilikum ist der richtige?
Echtes genovesisches Basilikum mit kleinen, hellgrünen Blättern. In Deutschland reicht aber auch das normale Basilikum aus dem Topf – wichtig ist Frische. Nicht die festen, dunkelgrünen Blätter aus der Plastiktüte.
Welches Öl ist das richtige?
Mildes natives Olivenöl extra, idealerweise aus Ligurien. Kräftige, peppige Öle übertönen den feinen Basilikumgeschmack. Ein gutes ligurisches Olivenöl ist die andere wichtige Geheimzutat.
Wie lange hält selbstgemachtes Pesto?
Im Kühlschrank in einem Glas mit Olivenöl bedeckt eine Woche. Eingefroren in Eiswürfelformen bis zu 6 Monate – ideal portioniert für eine Pasta. Käse erst nach dem Auftauen frisch dazugeben.
